Hinter der Feldsteinmauer: Altstadt und Scheunenviertel
Der Altlandsberger Stadtkern ist von Wall und Graben sowie einer weitgehend erhaltenen Feldstein-Stadtmauer von 1,3 Kilometern Länge umgeben. Nach dem Stadtbrand von 1684 wurde vieles neu errichtet; die Gebäude hinter der Mauer können deshalb sehr unterschiedlich alt sein. Besonders das Scheunenviertel beschäftigt Sanitärfachleute. Es besteht aus Backsteinscheunen, die Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet wurden.
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Eine Scheune hat weder Bad noch Küche, und wer sie zum Wohnen ausbaut, muss Trinkwasser, Warmwasser und Abwasser komplett neu planen: Zuleitungen müssen frostsicher durch dickes Mauerwerk geführt werden, Abwasserrohre brauchen ein durchgehendes Gefälle, und Warmwasserleitungen sollten gedämmt sein, damit sie nicht auskühlen. Dazu kommt die Frage nach dem Platz. In einem Backsteinbau fehlen Installationsschächte, die man in einem Neubau selbstverständlich findet. Entweder entstehen Vorwandinstallationen, die Wohnfläche kosten, oder Wände werden geschlitzt, was die Statik berühren kann. Ein Fachbetrieb kann an einem solchen Gebäude prüfen, wo ein Strang sinnvoll liegt und welche Wege vermeidbar sind.
