Woran Sie einen Rohrbruch erkennen
Nicht jeder Rohrbruch spritzt. Das Wasser kann still hinter Putz, unter der Badewanne oder zwischen Deckenbalken austreten. Wer einen unerklärlich hohen Verbrauch bemerkt, kann am Wohnungswasserzähler nachsehen: Dreht er sich bei geschlossenen Hähnen und ausgeschalteten Geräten weiter, liegt der Verdacht auf einer Leckage nahe. Ein muffiger Geruch in Schrank oder Flur kann ebenfalls auf verborgene Feuchte hindeuten.
In Berliner Gründerzeithäusern können Leitungen im Mauerwerk, unter Dielen und in Schlitzen liegen, die über Jahrzehnte überbaut wurden. Die Stelle, an der es feucht wird, muss deshalb nicht die Stelle sein, an der das Rohr undicht ist.
