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Berliner Altbau

Kellerleitungen im Altbau vor Frost schützen

Der Keller wirkt wie ein geschützter Raum, doch gerade dort verlaufen Hauptleitungen oft an Außenwänden, unter Lichtschächten und neben undichten Kellerfenstern. Friert eine Leitung zu, geht es um mehr als fehlendes Wasser: Das Eis kann das Rohr sprengen, und der Schaden zeigt sich erst beim Tauwetter.

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Wo es im Altbau kalt wird

Gefährdet sind Rohre nahe Kellerfenstern, Lichtschächten, Hofdurchfahrten und unbeheizten Treppenhäusern. Auch Leitungen im Dachboden, in Außenwandnischen und zum Hof hin liegende Zapfstellen gehören dazu. Alte Kellertüren, die nicht dicht schließen, lassen kalte Luft in den Gang strömen. Ein Rohr in einer geschützten Innenecke ist weniger bedroht als eines, das direkt an einer ungedämmten Außenwand verläuft.

Vorbeugen, bevor der Frost kommt

  • Schließen Sie Kellerfenster und verschließen Sie Spalten an Türen.
  • Bleiben Fenster dauerhaft gekippt, kann die kalte Luft direkt auf Leitungen treffen.
  • Rohre in kalten Bereichen lassen sich mit Dämmschalen aus dem Baumarkt verkleiden, wobei Muffen, Ventile und Knicke mit eingepackt werden.
  • Außenwasserhähne sperren Sie innen ab und entleeren sie.
  • Für Leitungen, die dauerhaft kalt liegen, kann ein Fachbetrieb eine Begleitheizung oder eine Verlegung vorschlagen.
  • In leerstehenden Wohnungen reicht eine Mindestheizung oft aus, damit Stränge im Haus nicht auskühlen.

Zeichen einer eingefrorenen Leitung

Es kommt aus einem oder mehreren Hähnen kein oder nur ein dünner Strahl. Ein Rohr ist außen mit Reif überzogen, fühlt sich eiskalt an oder ist sichtbar verformt. Auch ein ungewohntes Knacken kann auf Eis hindeuten. Sehen Sie nasse Stellen an einer vereisten Leitung, ist sie womöglich schon geplatzt.

Auftauen: was Sie dürfen und was nicht

  • Mit offener Flamme tauen Sie niemals auf.
  • Lötlampe, Gasbrenner und Heißluftgebläse mit Funkenflug setzen alte Balken, Dämmstoffe und Kunststoffrohre in Brand, und das Metall kann sich so ungleich erhitzen, dass es reißt.
  • Zulässig ist sanfte Wärme, etwa ein Föhn in sicherem Abstand zu Brennbarem oder warme Tücher, die Sie von der Außenseite zur Zapfstelle hin arbeiten.
  • Öffnen Sie dabei den nächstgelegenen Hahn, damit das Tauwasser abfließen kann.
  • Wo der Frost sitzt, lässt sich nicht immer erkennen; zu viel Wärme an der falschen Stelle verschärft den Schaden.

Rohr geplatzt: Wasser aus, Ventil zu

Tritt nach dem Auftauen Wasser aus, schließen Sie das Absperrventil, fangen Sie das Wasser auf und informieren Sie die Hausverwaltung. Ab dem Wasserzähler gehört die Hausinstallation in den Verantwortungsbereich der Eigentümerseite; Fragen zur Leitung davor klären Eigentümer mit den Wasserbetrieben. Arbeiten an der Trinkwasser-Installation übernimmt ein im Installateurverzeichnis der Wasserbetriebe eingetragener Fachbetrieb.

Wann der Fachbetrieb gefragt ist

Ist die Leitung eingefroren und lässt sich nicht gefahrlos erreichen, oder tritt Wasser aus, ist ein Fachbetrieb gefragt. Er kann Schäden prüfen, die Stelle orten und die betroffene Leitung bei Bedarf erneuern oder besser schützen.

Zettel ab, Rufnummer griffbereit

Sagen Sie unter 01579 2841433, wo das Problem auftritt. Haben Sie das Absperrventil schon geschlossen?

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