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Plattenbau & Neubau

Hebeanlage im Keller: Störung erkennen

Liegt ein Bad oder eine Küche unterhalb der Rückstauebene, pumpt eine Hebeanlage das Abwasser nach oben in den Kanal. Fällt sie aus, hat das Abwasser keinen Weg mehr. Wer die Warnzeichen kennt, reagiert rechtzeitig.

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Woran Sie eine Störung merken

Typische Hinweise sind ein Alarmton oder eine Leuchte am Schaltgerät, ein Pumpenmotor, der ständig läuft oder gar nicht anspringt, und ein ungewöhnlich muffiger Geruch im Technikraum. Auch ein WC, das langsamer spült, oder Abläufe im Keller, die zurückstauen, können auf die Anlage zurückgehen. Eine Hebeanlage arbeitet unbemerkt, bis ein Defekt sie sichtbar macht. Prägen Sie sich deshalb den Standort des Schaltgeräts ein und wissen Sie, wo der Hauptschalter sitzt, damit Sie im Störfall nicht suchen müssen.

Was gefahrlos möglich ist

Verzichten Sie darauf, Wasser zu nutzen, solange die Anlage gestört ist: kein Spülen, kein Duschen, keine Waschmaschine. So füllt sich der Sammelbehälter nicht weiter. Prüfen Sie, ob die Sicherung der Anlage ausgelöst hat; nur wenn Sie am Sicherungskasten weder Nässe noch Gefahr vorfinden, schalten Sie sie wieder ein.

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Löst sie erneut aus, lassen Sie es sein. Ein Brummen ohne Förderung deutet darauf hin, dass der Motor anläuft, aber das Laufrad blockiert ist. Läuft die Pumpe dagegen ständig, kann der Schwimmerschalter klemmen oder ein Rückschlagventil nicht schließen. Beides sind Befunde für den Fachbetrieb, nicht für Sie. Notieren Sie, wann der Alarm zum ersten Mal auftrat und was kurz davor geschah, etwa ein Waschgang oder ein Starkregen. Diese Angaben erleichtern dem Fachbetrieb die Suche und zeigen, ob die Anlage überlastet war.

Hände weg vom Behälter

  • Der Sammelbehälter enthält Abwasser und Gase.
  • Öffnen Sie ihn nicht und greifen Sie nicht in den Schacht.
  • Auch die Pumpe selbst ist Sache der Fachleute, da hier Elektrik und Abwasser zusammentreffen.
  • Ihre Rolle beschränkt sich auf Beobachtung und Schadensbegrenzung.
  • Sprechen Sie im Mehrfamilienhaus die Hausverwaltung an, wenn die Anlage mehrere Wohnungen bedient.
  • Bei gemeinsam genutzten Anlagen weiß die Hausverwaltung, ob ein Wartungsvertrag besteht und welcher Betrieb ihn führt.

Ursachen im Hintergrund

Fremdkörper wie Feuchttücher können das Laufrad blockieren oder den Schwimmerschalter verklemmen. Weitere Ursachen sind ein Defekt an der Pumpe, ein verstopfter Druckanschluss oder eine fehlende Wartung. Ein Fachbetrieb kann das prüfen; die Wartung erfolgt laut Herstellerangaben. Auch das Alter spielt eine Rolle: Pumpen, die über Jahre in Betrieb waren, ohne gewartet zu werden, fallen eher aus. Fragen Sie nach Wartungsnachweisen, und halten Sie sie bereit, wenn ein Fachbetrieb kommt.

Kellerboden im Blick behalten

Steht Wasser im Raum, schalten Sie Elektrogeräte in der Nähe nur dann stromlos, wenn Sie den Sicherungskasten trocken erreichen. Räumen Sie Gegenstände vom Boden und notieren Sie, was betroffen ist. Eine Rückstausicherung am Haus ist ein eigenes Thema; bei zurückgetretenem Abwasser zählt die Leistung Rückstau im Keller. Auch Waschmaschine und Geschirrspüler im Keller bleiben aus, denn deren Abwasser landet im selben Sammelbehälter.

Wann der Fachbetrieb gefragt ist

Sobald die Anlage alarmiert, nicht anspringt oder dauerhaft läuft, gehört sie in Fachhände. Das gilt erst recht, wenn Abwasser im Keller steht oder aus Abläufen drückt.

Einmal abreißen, einmal anrufen

Nennen Sie am Telefon (01579 2841433) Ihren Standort. Beschreiben Sie auch die auffällige Stelle.

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